Sonnberg 2000
Seit Mitte der 80iger Jahren haben die Stadtwerke Imst, fast 100% der Stromversorgungsleitungen, von Freileitungen auf ein Erdkabelnetz umgebaut.
Derzeit wird das neue Siedlungsgebiet „Sonnberg 2000“ mit 81 Bauplätzen verkabelt. Bauzeit von April 2008 bis Dezember 2009 Neubau des Hochbehälters Rastbühel Die Stadtwerke Imst errichten am Imster Rastbühel einen Wasserbehälter, der die Speicherkapazität um ein Drittel erhöht. Das Bauwerk bildet künftig das Rückgrat der städtischen Wasserversorgung.
1320 Kubikmeter Wassserfassungsvermögen hat der Behälter, der bei Fertigstellung auch mit einem Druckverstärker ausgestattet sein wird. Mit dem Bau reagieren die Stadtwerke auf gestiegene und geänderte Ansprüche beim Wasserverbrauch. "Es ist der Wasserverbrauch insgesamt angewachsen. Außerdem hat man bei den höher gelegenen Häusern am Rastbühel nicht jenen Wasserdruck bieten können, der für eine optimale Fließgeschwindigkeit nötig ist. Das wird durch den Neubau gewährleistet", eklärt Wassermeister Franz Posch der Stadtwerke Imst. Zum Vergleich: Der alte Wasser-Hochbehälter war 380 Kubikmeter groß. Fünf Hochbehälter versorgen insgesamt die Stadt Imst mit Trinkwasser. Mit der Inbetriebnahme des neuen Behälters wird sich die gesamte Wasser-Speicherkapazität in der Stadt Imst von 3050 auf gesamt 4000 Kubikmeter erhöhen.
Wasser aus Alpeilquellen für ganze Stadt gesichert Der neue Behälter bildet praktisch das Rückgrat im Falle einer - hoffentlich nicht eintretenden - Beeinträchtigung der Wasserversorgung, etwa bei Ausfall einer der Hauptquellen. "Der Rastbühel-Behälter speist sich aus den Alpeilquellen und den Quellgruppen am Fuße der Platein. Das gemeinsame Wasseraufkommen von 87 Sekundenlitern reicht aus, um die Stadt auch bis in die Unterstadt und die Industriezone zu versorgen", so Gebhard Mantl, damaliger Direktor der Stadtwerke Imst und jetziger Bürgermeister. 4300 betroffene Personen würden jediglich 23,84 Liter pro Sekunde verbrauchen, die Mege des dargebotenen Wassers übersteigt diesen Wert um mehr als das Dreifache. "Dank der Druckverhältnisse können sogar zwei Drittel der Stadtbevölkerung mit dem neuen Behälter alleine versorgt werrden", zeigt sich der damalige Bürgermeister Gerhard Reheis stolz auf das neue Versorgungs-Standbein.
Baukosten 950.000 Euro Die Kosten für den Neubau betragen 950.000 Euro. Der Wasserspeicher wird von der Firma Strabag neu gebaut.
Der Behälter wird wie bei solchen Bauten üblich in eine runden Form konstruiert. "Dadurch entsteht eine laufende Fließbewegung, die das Wasser frisch hält", so Wassermeister Franz Posch. Während der Zeit des Neubaus kommt es zu keien Beeinträchtigungen bei der Trinkwasserversorgung. Der alte Behälter bleibt so lange in Betrieb, bis die Stadwerke den neuen Behälter ans Wassernetz anschließen. Dies soll voraussichtlich im Herbst 2008 der Fall sein.
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